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American Colours – eine revolutionäre Strähnchentechnik13
Februar

American Colours ist eine Technik zum Färben von Strähnchen, die von Wella in den 90er Jahren entwickelt wurde und damals in einen regelrechten Boom verursachte. Zum ersten mal kamen Friseurkunden mit Profi-Begriffen in den Friseursalon, um sich ihre Strähnchen ganz nach Wunsch färben zu lassen. Strähnchen waren auch davor schon beliebt, sahen aber stets etwas künstlich aus, und es gab nur wenige und einfache Techniken, wie Webtechnik und Haube, um Strähnchen zu machen. Wellas neue Methode führte deshalb zu einer ganz neuen Beliebtheit der farblich abgesetzten Haarsträhnen.

Vielfarbigkeit für einen natürlichen Look

Die American Colours Technik von Wella besticht vor allem durch eine sehr natürlich und gesund aussehende Haarfarbe. Mindestens drei verschiedene aufeinander abgestimmte Farben werden dafür verwendet. Doch je mehr Farben im Spiel sind, desto natürlicher und hochwertiger wirkt das Ergebnis. American Colours werden mittels sehr schmaler Foliensträhnchen erzeugt. Es werden zumeist sowohl hellere als auch dunklere Nuancen als die Basis-Haarfarbe verwendet, häufig auch Kupfertöne. Das führt zu einer individuellen Farbgebung, die auf den ersten Blick nicht so wirkt, als sei sie im Friseursalon entstanden. Bis heute sind aus der Idee von Wella auch andere Techniken entstanden, die verschiedene Farben verwenden, wie beispielsweise die „Tricolor Strähnchen“-Technik, welche – gerade bei blondem Haar sehr beliebte – dreifarbige Strähnchen erzeugt.

Nur ein guter Friseur erzielt ein optimales Ergebnis

American Colours benötigen sowohl Geschick als auch Geschmack, um später eine natürliche, feine Optik zu erzielen. Es ist wichtig, dass die Strähnchen sehr fein aufgetragen werden, denn dicke Strähnchen wirken künstlich. Außerdem ist die Farbwahl von großer Bedeutung. Auf der einen Seite dürfen die Farben sich nicht zu weit von den Basis-Haarfarbe entfernen, da die Natürlichkeit sonst verloren geht. Auf der anderen Seite führt eine zu konservative Farbwahl zu einem langweiligen Ergebnis. Deswegen sollte man stets einen Friseur bevorzugen, der schon einige Erfahrung mit American Colors gesammelt hat und vielleicht sogar einige Beispielfotos seiner Werke vorzeigen kann. Wella-Friseure sind übrigens besonders in dieser Technik geschult, aber auch unter anderen Friseuren finden sich echte Könner. Für eine American Colors-Behandlung muss man übrigens auch zu zahlen bereit sein. Die Mehrfarbigkeit ist natürlich ein größerer Aufwand als einfarbige Strähnchen und kostet entsprechend auch mehr. Das Ergebnis kann sich dafür auch sehen lassen.

Sarah Schoen

Sarah ist als erfahrene Texterin bei Frisuda zuständig für Außenkommunikation und Wissensgenerierung. Inspiriert durch Frisuda geht sie wieder gerne zum Friseur und pflegt auch ihre Haare umsichtiger.

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