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Bob – praktisch, pflegeleicht und weiblich22
Juli

Der Bob ist ein Klassiker unter den Damenfrisuren, der nie wirklich aus de Mode kommt und zugleich so wandelbar ist, dass er sich stets an die aktuelle Mode anpasst. Der klassische Bob ist eine etwa kinnlange Kurzhaarfrisur – doch es gibt inzwischen unzählige Varianten vom Pagenkopf bis zum schulterlangen Bob, mit oder ohne Pony.
Bob-Frisuren lassen also viel Spielraum in der Veränderung von Länge und Schnitt, in der Farbe sowieso – und sind vielleicht auch deswegen so beliebt.

Die Geschichte des Bobs

In den 1920er Jahren entstand das Bedürfnis nach einer Frisur, die zum neuen, emanzipierten Frauenbild einen Ausdruck verleihen sollte. Die Frisur der Stummfilm-Schauspielerin Louise Brooks wurde daher begeistert aufgenommen. Ihr Markenzeichen war ein dunkler Bob, damals auch „Bubikopf“ genannt, mit kurzen Haaren bis zu den Ohrläppchen und einem geraden Pony. Schnell entwickelte sich der Schnitt weiter, bis es unzählige Varianten davon gab. Der Bob von Coco Chanel beispielsweise ist bis heute unvergessen. In den 1960ern entwickelte sich ein regelechter Bob-Boom. Die wohl bekannteste Vertreterin dieser Frisur war das Supermodel Twiggy, die ihre Haare dazu blondiert hatte. Heute trägt man ihn in ganz ausgefallenen Varianten. Durch Victoria Backham wurde beispielsweise der asymmetrische Bob berühmt, Heidi Klum inspirierte durch ihren schulterlangen, gescheitelten Long-Bob. Bobs sind heute häufig eher frech als streng, mit gefransten Spitzen oder Locken, und erinnern nur wenig an den ursprünglichen Schnitt.

Wem steht eine Bob-Frisur?

Dadurch dass der Bob so wandelbar ist, kann ihn praktisch jede Frau tragen. Zu einer ovalen Gesichtsform passt jeder Bob – vom klassischen Pagenkopf bis zum schulterlangen Bob. Für schmale Gesichter eignen sich Bobs, die bis kurz unter die Ohrläppchen reichen – kinnlange Bobs hingegen betonen die Länge hingegen. Für Frauen mit kantigen Gesichtern sind kinnlange Bobs hingegen ideal. Lange Bobs sind empfehlenswert für runde Gesichter, denn sie strecken optisch. Nicht nur anhand der Gesichtsform, sondern auch anhand der Haarstruktur entscheidet sich, welcher Bob der richtige ist. Ein richtig guter Friseur macht aus dem kurzen Haar eine Traumfrisur.
Übrigens: Ein gut geschnittener Bob ist absolut pflegeleicht und fällt von selbst in seine ursprüngliche Form zurück.

Sarah Schoen

Sarah ist als erfahrene Texterin bei Frisuda zuständig für Außenkommunikation und Wissensgenerierung. Inspiriert durch Frisuda geht sie wieder gerne zum Friseur und pflegt auch ihre Haare umsichtiger.

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