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Friseursalon eröffnen – staatliche Zuschüsse und Kredite16
Februar

Wer einen eigenen Friseursalon eröffnen möchte, muss damit rechnen, viel Geld zu investieren. Mehrere Zehntausend Euro sind realistisch – je nach den eigenen Vorstellungen und den Voraussetzungen. Eigenkapital ist natürlich notwendig. Dennoch gibt es einige Möglichkeiten, sich von staatlicher Seite unterstützen zu lassen oder einen Kredit aufzunehmen. Diese Förderungen können den Einstieg erleichtern und dabei helfen, gute Startvoraussetzungen zu schaffen.

Achtung: Diese Seite ist eine reine Informationsseite. Alle Angaben sind ohne Gewähr und ersetzen eine Rechtsberatung nicht!

Unterstützung bei der Fortbildung zum Friseurmeister (Meister-BAföG)

Am einfachsten kann man einen eigenen Friseursalon eröffnen, wenn man einen Meistertitel besitzt. Zwar sind Ausnahmen möglich, allerdings muss man in diesen Fällen stets mit der Handwerkskammer verhandeln. Deshalb werden die meisten Friseursalons von Friseurmeistern eröffnet. Ein Meisterbrief jedoch kostet mehrere tausend Euro.
Wer einer Friseurmeister-Fortbildung macht, kann das sogenannte Meister-BAföG (Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz) in Anspruch nehmen. Voraussetzung dafür ist eine abgeschlossene Friseurausbildung. Es darf allerdings noch kein dem Meistertitel gleichgestellter Bildungsgrad (z.B. ein Hochschulabschluss) vorhanden sein. Das BAföG können Deutsche, aber auch EU-Bürger und andere ausländische Bürger beantragen, die seit mehreren Jahren in Deutschland leben. Zuständig für das Meister-BAföG ist das Amt für Ausbildungsförderung.
Die Förderung setzt sich zusammen aus einem Darlehen, das zurückbezahlt werden muss, und einem Zuschuss, den man vom Staat erhält. In der Förderung enthalten sind die Gebühren für den Studiengang; bei Vollzeit-Weiterbildung auch die Lebenshaltungskosten.
Wer innerhalb von drei Jahren nach dem Abschluss einen eigenen Friseursalon eröffnet und Angestellte oder Auszubildende langfristig einstellt, dem werden Teile des Darlehens erlassen, so dass weniger zurückgezahlt werden muss.

Unternehmensnachfolge im Handwerk – Meisterprämie für Friseure

In manchen Bundesländern kann man eine Prämie in Höhe von 7.500 Euro erhalten, wenn man einen bereits bestehenden Friseursalon übernimmt. Eine Voraussetzung dafür ist, dass es sich um die erste Existenzgründung des Friseurs handelt. Eine weitere Voraussetzung ist der Besitz eines Meisterbriefs. Zuständig für die Meisterprämie ist das zuständige Landesförderinstitut.

Aus der Arbeitslosigkeit – Gründungszuschuss vom Arbeitsamt

Arbeitslose Friseure, die einen Friseursalon eröffnen, können einen Gründungszuschuss von der Bundesagentur für Arbeit erhalten. Voraussetzung dafür ist der Bezug von Arbeitslosengeld I und weiterer Anspruch auf ALG I für mindestens 150 Tage. Auch muss ein Businessplan vorgelegt werden. In den ersten 6 Monaten beträgt der Zuschuss die Höhe des letzten ALG-Bezugs sowie 300 Euro monatlich dazu. Läuft der Friseursalon nach 6 Monaten erfolgreich, kann eine weitere Förderung in Höhe von 300 Euro monatlich für 9 Monate ausbezahlt werden.

Kredite für Friseure

Als Existenzgründer ist es manchmal notwendig, einen Kredit aufzunehmen. Dafür kommen allerdings nur seriöse Kredite in Frage. Beim Bankberater der eigenen Hausbank können gründungswillige Friseure weitere Informationen erhalten. Ein möglicher Kredit ist das KfW-Startgeld der KfW-Mittelstandsbank, i.H.v. bis zu 50.000 Euro. Dieses Startgeld gilt für Neugründungen und kann bei der eigenen Hausbank beantragt werden, die man von seinem Geschäftsmodell überzeugen muss. Für einen Kredit ist ein Businessplan notwendig.

Frisuda hilft Friseuren bei der Existenzgründung

Existenzgründern bietet Frisuda ein spezielles Angebot: Bis 3 Monate nach der Gewerbeanmeldung können neu gegründete Friseursalons für 4 Monate das kostenlose Existenzgründer-Paket in Anspruch nehmen. Darin enthalten das Salonprofil in der Friseur-Suchmaschine, das bei der Kundengewinnung hilft. Obendrein gibt es noch die intelligente Friseur-Terminverwaltung, die von Anfang an für einen reibungslosen Ablauf im Friseursalon sorgt. Das Existenzgründer-Abo kann selbstverständlich jederzeit ohne Kündigungsfrist wieder aufgekündigt werden.

Sarah Schoen

Sarah ist als erfahrene Texterin bei Frisuda zuständig für Außenkommunikation und Wissensgenerierung. Inspiriert durch Frisuda geht sie wieder gerne zum Friseur und pflegt auch ihre Haare umsichtiger.

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