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Haarpflege in der Schwangerschaft13
Oktober

Ebenso wie die Haut, können sich die Haare in der Schwangerschaft verändern. Aufgrund der vermehrten Östrogenproduktion verringert sich der Haarausfall. Auch wachsen die Haare schneller. Bei vielen Schwangeren führt dies zu einer fülligeren Haarpracht. Doch weil die Haare trotz ihres Alters nicht ausfallen, tragen Schwangere mehr ältere Haare auf dem Kopf herum – und die sind häufig trockener. Manche Schwangeren berichten auch, dass ihre Haare schneller fettig werden. Auch dies lässt sich auf einen höheren Östrogenspiegel zurückzuführen.

Haarpflege überdenken

So kann es sein, dass die früheren Haarpflegeprodukte nicht mehr zu den Bedürfnissen des Haars passen. In der Schwangerschaft empfohlen werden im Allgemeinen milde Shampoos, die die Kopfhaut nicht zusätzlich zur Talgproduktion anregen. Trockenes Haar muss durch vermehrte Feuchtigkeit gepflegt werden. Dafür kann beispielsweise eine wöchentliche Intensivkur dem Haar Glanz und Pflege spenden. Doch jede Schwangerschaft ist anders – und nur die Schwangere (eventuell mit Beratung des Friseurs) kann entscheiden, was für ihr Haar in dieser Situation das richtige ist. Eine Schwangerschaft ist ohnehin eine gute Zeit, um dem eigenen Körper und Haar vermehrt Aufmerksamkeit zu spenden und zu pflegen. Eine regelmäßige, entspannende Pflegeroutine kann zu einem besseren Körpergefühl führen.

No-Go in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft sind die meisten Haarpflegemethoden und -produkte erlaubt und sicher. Nur über die Schädlichkeit weniger Anwendungen streiten sich noch die Experten, so dass Schwangere sich überlegen sollten, auf diese Dinge während der Schwangerschaft (oder zumindest im 1. Schwangerschaftsdrittel) zu verzichten. Weit oben auf der Liste stehen Haare färben und Dauerwellen – beides sind Friseuranwendungen mit erheblichem Einsatz von Chemikalien. Die Haarfärbe-Chemikalien konnten Forscher auch in der Muttermilch bzw. im Fettgewebe des Neugeborenen nachweisen – ob sie dem Baby auch wirklich schaden, ist allerdings noch ungewiss. Kann auf das Färben nicht verzichtet werden, sind Strähnchen die schonendere Variante, da das Haarfärbemittel hier nicht so stark mit der Kopfhaut in Berührung kommt. Auch auf die natürliche Alternative Henna sollte vorsichtshalber verzichtet werden: Der Hauptfarbstoff Lawson steht im Verdacht, Krebs auszulösen. Weitere Inhaltsstoffe von Haarpflegeprodukten, auf die das gleiche zutrifft, sind Steinkohlenteer und Aloe Vera. Hier besser zu Alternativen greifen.

Haarausfall nach der Geburt

Die Zeit der schönen, vollen Haare endet leider zumeist kurz nach der Geburt des Kindes. Durch die erneute Veränderung im Hormonhaushalt fallen die Haare, die es während der Schwangerschaft nicht taten, danach viel stärker wieder aus. Manche frischgebackenen Mütter finden ihre schönen Haare büschelweise morgens auf ihrem Kopfkissen. Diese Phase beginnt zumeist 2-4 Monate nach der Geburt. Der Spuk hat allerdings gegen Ende der Stillzeit sein Ende. Sollte der Haarausfall zu stark sein, ist es ratsam, Kontakt mit der Frauenärztin aufzunehmen. Es können auch andere Ursachen (z.B. Eisenmangel) hinter dem Haarausfall stecken.

Sarah Schoen

Sarah ist als erfahrene Texterin bei Frisuda zuständig für Außenkommunikation und Wissensgenerierung. Inspiriert durch Frisuda geht sie wieder gerne zum Friseur und pflegt auch ihre Haare umsichtiger.

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