Frisuda Blog
Beauty, Haar, Trends uvm

Hair Painting – die Strähnchen-Alternative10
November

Die auch als „Balayage“ oder „Hairpainting“ bekannte Färbtechnik des Freehand Painting ist eine aktuelle Methode, um das Haar mit abgesetzten Strähnen zu verschönern. Wird bei gewöhnlichen Strähnchen-Methoden ein Strähnchenkamm eingesetzt, arbeitet der Friseur bei Paintings mit einem Pinsel, mit dem er die Farbe auf das Haar aufmalt. Das Ergebnis sieht besonders natürlich aus, der herauswachsende Ansatz sticht nicht hervor und kann so bis zu drei Monate lang halten.


Painting – so funktioniert’s

Beim Painting kommt ein spezielles Haarfärbemittel zum Einsatz, welches fester ist als die übliche Färbemischung und daher nicht auf dem Haar verläuft oder tropft. Die Menge der Farbe wird je nach Bedürfnis aufgetragen. Dabei wird am Ansatz zumeist weniger Farbe verwendet. Zwischen die einzelnen Strähnen wird Watte gelegt, damit die Farbe nicht verläuft. Wachsen die Haare, wird der Ansatz nicht deutlich sichtbar – so müssen Paintings erst nach vielen Wochen nachgefärbt werden. Paintings macht ein geübter Friseur sogar etwas schneller als gewöhnliche Foliensträhnchen, da nur exakt so viel Farbe aufgetragen wie auch benötigt wird. Es entsteht dabei, im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren, keine Wärme. Der Friseur muss jede Strähne einzeln anmalen. Dabei hat er die Möglichkeit, auch in den Haarlängen Verläufe einzumalen und mit Aufhellung und dunkleren Farbtönen die Basis-Haarfarbe in natürlicher Optik zu bereichern. Wella nennt diese Techniken „Painting Highlights“ und „Painting Lowlights“. Highlights werden speziell am Ansatz aufgetragen, Lowlights eher in den Haarlängen und Haarspitzen. Lowlights werden meist nur bei hellem Haar eingefügt. Das führt dazu, dass das Haar mehr Struktur erhält und ausdrucksstark wirkt. Die Haare changieren und sehen auf natürliche Weise schön aus.

Einen guten Friseur auswählen

Inzwischen gibt es viele Friseure, die Paintings anbieten. Allerdings sollte man darauf achten, einen Friseur zu finden, der bereits viel Erfahrung mit Paintings gemacht hat. Denn ähnlich wie bei den American Colours sind gelungene Paintings sowohl eine Frage des Geschmacks als auch des Könnens. Dadurch, dass der Friseur sehr genau arbeiten muss, um sich nicht zu „vermalen“ und zu viel Farbe aufzutragen, zugleich aber für ein schönes Ergebnis den Pinselschwung ausnutzen sollte, ist Übung gefragt. Im Zweifel sollte man auf einen Friseur zurückgreifen, der von Wella in Sachen Paintings professionell geschult worden ist.

Sarah Schoen

Sarah ist als erfahrene Texterin bei Frisuda zuständig für Außenkommunikation und Wissensgenerierung. Inspiriert durch Frisuda geht sie wieder gerne zum Friseur und pflegt auch ihre Haare umsichtiger.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.