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Proteine im Shampoo – wie wichtig sind sie für gesundes Haar?21
Oktober

Unser Haar besteht aus Keratin, einer hornähnlichen Substanz auf der Basis von Eiweißen. Somit sind Haare, abgesehen von der Haarwurzel, eigentlich „tote Substanz“. Einen Stoff, der sie gesünder macht, gibt es nicht. Wohl aber braucht unser Haar (ebenso wie Leder oder Holzmöbel) eine gute Pflege, um optimal zu glänzen und reißfest zu sein. Besonders wichtig dabei ist eine gute Balance aus Feuchtigkeit und Proteinen. Proteine verleihen dem Haar eine gute Struktur und Stärke, Feuchtigkeit verhindert das Austrocknen, die zum Haarbruch führen kann.

Kraftlosem Haar fehlt es an Proteinen

Kraftloses Haar zeichnet sich dadurch aus, dass es sehr elastisch ist. Ob man einen Proteinmangel hat, lässt sich leicht herausfinden, indem man sein Haar zunächst nur mit einem Shampoo wäscht – ein scharfes Shampoo ist angebracht, wenn noch Rückstände von diversen Pflegeprodukten darin enthalten sind. Anschließend wird das Haar leicht im Handtuch antrocknen gelassen. Jetzt wird ein einzelnes feuchtes Haar als Testobjekt genutzt und daran gezogen. Lässt es sich sehr weit dehnen und bricht, oder kehrt es nicht wieder in seine Ausgangslänge zurück, dann liegt eindeutig ein Proteinmangel vor. Besonders kraftloses Haar erfühlt man auch durch einen Griff ins gesamte Haar. Beheben lässt sich dieser Mangel durch eine proteinhaltige Pflege. Als Hausmittel bieten sich Kuren aus Ei oder Joghurt an, die für einen optimalen Pflegeeffekt über mehrere Stunden im Haar verbleiben sollten, beispielsweise unter einer Haube. Man kann auch besonders proteinhaltige Pflegeprodukte verwenden. Da man allerdings nur schwer herausfindet, ob auf dem Shampoo nur kleine Mengen an Proteinen besonders beworben werden, oder ob tatsächlich viel Protein enthalten ist, kann man auch kleine Mengen an Weizenprotein, Keratin oder Seidenprotein selbst dem Shampoo beimischen.

Trockenes Haar bricht leicht

Nach der oben beschriebenen Methode, ein feuchtes Haar in die Länge zu ziehen, kann man auch erkennen, ob es dem Haar an innerer Feuchtigkeit fehlt. Dies ist dann der Fall, wenn das Haar kaum elastisch ist und sehr leicht bricht. Auch kann dies auf einen Proteinüberschuss hindeuten. Helfen kann hier ein Verzicht auf proteinhaltige Shampoos. Haar, dem es an Feuchtigkeit fehlt, fühlt sich zudem rau und trocken an und lässt sich nur schwer kämmen. Zusätzliche Feuchtigkeit erhält das Haar, wenn man es nach dem Waschen „versiegelt“, indem man etwa etwas Öl hineinknetet. Auch Silikone versiegeln das Haar – jedoch ist hierbei Vorsicht geboten: Schwer lösliche Silikone versiegeln das Haar auch über die nächsten Haarwäschen hinaus, was wiederum dazu führt, dass keine neue Feuchtigkeit ins Haar gelangen kann. Ein weiterer guter Feuchtigkeitsspender ist hingegen Aloe Vera. Dafür sollten Pflegeprodukte mit einem hohen Anteil an Aloe Vera verwendet oder aber etwas Aloe Vera Gel den Pflegeprodukten beigemischt werden.

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