Frisuda Blog
Beauty, Haar, Trends uvm

Zweikomponenten-Haarfärbung23
September

Schon seit Jahrtausenden färben sich Menschen die Haare – damals mit natürlichen Farben wie Henna und Indigo. Das erste dauerhafte Haarfärbemittel wurde 1883 entwickelt. Heute gibt es eine Vielzahl von Haarfärbemitteln – angefangen bei einfachen Tönungen, bei denen ein Farbstoff physikalisch am Haar haftet und bei der ersten Wäsche ausgewaschen wird. Semipermanente Haarfärbungen halten bis zu 24 Wäschen aus, permanente halten noch länger. Aber wie funktioniert so eine dauerhafte Coloration?

Das passiert bei einer Zweikomponenten-Haarfärbung

Eine Zweikomponenten-Haarfärbung, die je nach Menge der Inhaltsstoffe semipermanent oder permanent sein kann, besteht sogar aus drei relevanten Inhaltsstoffen. Oxidationsbasen und Nuancierer befinden sich zusammen in einer der Haarfarben-Tuben. Nuancierer sind Farbstoff-Vorstufen, die in das Haar eindringen. Die Oxidationsbasen verhelfen dann zu einer Reaktion mit Wasserstoffperoxid – der zweiten Komponente, die separat aufgetragen wird. Dabei entsteht der Farbstoff, der sich chemisch mit dem Haarkeratin verbindet – nachdem der ursprüngliche Farbstoff zerstört wurde. Die dauerhafte Haarfärbung beruht also auf einem chemischen Prozess, der im Haar selbst stattfindet.

Eine Blondierung löst die natürlichen Farbstoffe aus dem Haar

Die andere Methode, die Haarfarbe dauerhaft zu verändern, besteht in der Blondierung. Auch hier spielt Wasserstoffperoxid nebst einem Oxidationsmittel eine wichtige Rolle. Beim Blondieren sorgt Wasserstoffperoxid dafür, dass das Farbpigment Melanin aus dem Haar gelöst und zerstört wird, das Haar verliert also seine Farbe und wird blond. Je nach gewünschtem Ergebnis wird die Einwirkzeit der Chemikalien terminiert – von 5 Minuten (hier spricht man von einer Blondierwäsche) bis 90 Minuten ist alles möglich. Da eine Blondierung die Haare stark strapaziert und sogar Teile der Haarstruktur zerstört, sollte sie stets von kundigem Fachpersonal durchgeführt werden.

Sarah Schoen

Sarah ist als erfahrene Texterin bei Frisuda zuständig für Außenkommunikation und Wissensgenerierung. Inspiriert durch Frisuda geht sie wieder gerne zum Friseur und pflegt auch ihre Haare umsichtiger.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.