Friseur Lexikon
Fachbegriffe einfach erklärt

Blondierwäsche


Blondierwäsche - Schonende Art der Blondierung, bei der die Haare nur leicht aufgehellt werden

Nicht immer muss man Haare gleich färben, um frische Farbe ins Spiel zu bringen. Männer und Frauen, die ab und zu etwas Neues ausprobieren möchten, können – schon, um das Haar zu schonen – dank Blondierwäsche erst einmal auf das Färben verzichten. Haare, die gepflegt bleiben sollen, wechseln so weniger beansprucht die Farbe. Wer es blond mag, von Natur aus aber eine andere Haarfarbe hat, kann ohne den Gang zum Friseur Hand anlegen. Die Prozedur ist auf der einen Seite weitaus schonender. Andererseits erfolgt der Farbwechsel vergleichsweise einfach und belastet das Haar deutlich weniger als das sonst übliche Bleichen und andere Maßnahmen, die Haare oft brüchig, zumindest aber stumpf und überstrapaziert wirken lassen. Vor allem, wenn Haare dauerhaft blond bleiben sollen. Erklären lässt sich dies durch die mildere Vorgehensweise, wenn man Blondierwäschen den Vorzug vor Färbemitteln wie Produkten mit Wasserstoffperoxid gibt.

Normale Bleichmittel greifen das Haar je nach gewünschtem Blondton teilweise extrem an. Will man die Haare schonen oder testen, ob Blondtöne die richtige Wahl sind, ist die Blondierwäsche der richtige Weg. Auch wegen der kinderleichten Durchführung. Anwender müssen lediglich die Haare waschen. Wirkungsbedingt enthalten auch diese Produkte Wasserstoffperoxid sowie Blondiergranulat. Zusätzlich jedoch beinhalten die Anwendungen Shampoo und andere Pflegemittel. Ein Vorteil der Blondierwäsche: Die angestrebte Haarfarbe kann schrittweise erreicht werden. Ton für Ton kann das Haar aufgehellt werden. Ganz ohne ein böses Erwachen, weil das Ergebnis am Ende doch zu drastisch ausfällt, wie es beim normalen Blondierungen vorkommen kann. Ideal sind Produkte zum Waschen zudem, wenn erstmals eine Aufhellung vorgenommen werden soll.