Friseur Lexikon
Fachbegriffe einfach erklärt

Bob


Bob - Kinnlanger, geometrischer Klassiker unter den Damenfrisuren

Der Bob kommt als Frisur nie aus der Mode. Und das, obwohl besagtem Schnitt mehr als einmal das Ende vorhergesagt wurde. Somit gilt das bekannte Motto: Totgesagte leben länger. Bis ins alte Ägypten reichen die Wurzeln der Frisur zurück, die auch als Pagenkopf bekannt ist. Männer tragen ihn mitunter schulterlang, die Damenwelt bevorzugt eher die Variante bis über die Schulter. Was den Bob auszeichnet, ist die geometrische Form. Historisch Interessierte erinnern sich an herausragende Persönlichkeiten wie Cleopatra. Der Bob zeichnet sich dadurch aus, dass er immer wieder beliebt war. Beispielsweise in den 1920er Jahren, als ihn manche Künstlerin trug. Bis heute ist der Bob angesagt. Unabhängig von der Farbe.

Wichtig ist dabei nur, dass der Schnitt etwa kinnlang ist. Zudem wird der Cut minimal nach innen geföhnt. Stets haftete ihm der Hauch des Extravaganten an. Heute drückt der „Pagenkopf“ ein gewisses Maß an Androgynität aus. Insbesondere in Verbindung mit eher männlich geprägter Bekleidung wie Hosenanzügen. Seine Hochzeit erlebte der Bob wohl in den 60ern ahren des vergangenen Jahrhunderts. Ein Vorteil der Frisur: Sie lässt sich leicht frisieren und macht nahezu jede Bewegung mit, wenn die richtigen Hilfsmittel wie Gels und Sprays zum Einsatz kommen. Egal, ob stufig oder fransig geschnitten.