Friseur Lexikon
Fachbegriffe einfach erklärt

Chignon


Chignon - Überbegriff für verschiedene Hochsteckfrisuren

Wie in allen Bereichen des Alltags arbeiten auch Hairstyling-Experten mit Kategorisierungen, um verschiedene Dinge mit Oberbegriffen zusammenzufassen. In der Rubrik „Chignon“ werden allgemein unterschiedlichen Formen von (Hoch-) Steck-Frisuren eingeordnet. Grundvoraussetzung für Chignon-Frisuren ist eine gewisse Haarlänge. Zudem gibt es für alle Gesichtsformen passende Frisuren aus dieser Kategorie. Der Klassiker ist die Knoten-Frisur, deren Basis der hochgedrehte Pferdeschwanz darstellt. Auch zurückgeflochtenes Seitenhaar, das in einem Knoten am Hinterkopf befestigt wird, fällt in den Bereich der Chignon-Frisuren. Beliebt sind Chignons bei Friseuren und Stylisten, weil sich Experten hier kreativ ausleben können. Von schlicht bis künstlerisch wertvoll ist alles möglich.

Was machbar ist, hängt von Länge, Fülle, Zustand und Schnitt des zu bearbeitenden Haars ab. Erlaubt ist, was gefällt. So wird gerne mit Haarnadeln, Haarklemmen und anderem Zubehör gearbeitet, um einzelne Strähnen oder das komplette Haar zu Frisuren zu stecken. Wer eine Frisur mit langer Haltbarkeit und gutem Sitz für Beruf oder Freizeit sucht, ist bei Chignons goldrichtig. Gerade für langes und sehr dickes Haar eignen sich diese Frisuren perfekt. Bei Hochzeiten oder anderen feierlichen Anlässen machen Chinon-Trägerinnen zusammen mit dem richtigen Outfit eine glänzende Figur. Wichtig ist, dass das Haar gesund ist. Bei stumpfem und glanzlosem Haar sollte auf Chignon-Frisuren eher verzichtet werden, weil diese Frisuren zu sehr die Aufmerksamkeit suchen und auf bestehende Mängel aufmerksam machen würde.