Friseur Lexikon
Fachbegriffe einfach erklärt

Dauerwelle


Dauerwelle - Methode zur dauerhaften Wellung der Haare mittels Chemikalien

Viele Frauen wünschen sich lockiges Haar, sind von Natur aus jedoch mit glattem Haar gesegnet. Künstlich nachhelfen können Styling-Fans mit Dauerwellen-Wunsch auf unterschiedlichen Arten. Unterschieden wird zwischen verschiedenen Varianten wie der Ansatzdauerwelle oder der Volumenwelle. Die klassische Dauerwelle, auch unter ihrem früheren Namen „Kaltwelle“ bekannt, kann kurz- oder langfristig erreicht werden. Schon durch Wasserverdampfung und Einsatz eines Lockenstabs können Ergebnisse von eher kurzer Dauer erzielt werden. Langfristige Dauerwellen-Resultate gelingen unter Anwendung von Chemikalien im Rahmen des Umformverfahrens für glattes Haar. Professionelle Anwendungen sind bis zu einem halben Jahr haltbar, wobei die Spitzen nach und nach herauswachsen und möglicherweise eine Ansatzbehandlung erforderlich ist, wenn die Dauerwelle dauerhaft gewünscht wird.

Die Mittel sorgen – in unterschiedlichen Zusammensetzungen, die vom Stylisten auf die jeweilige Haarstruktur und die gewünschten Ergebnisse abgestimmt werden – dafür, dass das Haar verformbar wird. Auch die Lockenstärke kann durch die eingesetzten Stoffe beeinflusst werden. Im Verlauf der Behandlung kommt es zu einer Haar-Schrumpfung. Auf einen Lockenwickler gerollt, passt sich das behandelte Haar den Gegebenheiten an. Durch Fixierungen mit weiteren chemischen Produkten wird erreicht, dass die Locken ihre Form und Position halten. Zum Abschluss einer Dauerwellen-Behandlung raten Experten zu speziellen Kuren und Packungen, um das angegriffene Haar zu pflegen und zu schützen. Neben Lockenwicklern können Holzwickeln, Löffel und andere Hilfsmittel verwendet werden.