Friseur Lexikon
Fachbegriffe einfach erklärt

Foliensträhnen


Foliensträhnen - Methode zur Coloration einzelner Haarstähnen

Die Stil-, Frisur- und Farbveränderung gehört einfach zum Leben vieler Menschen. Schon kleine geringere Farb-Korrekturen und Accessoires können erhebliche Typ-Veränderungen bringen. Friseure bieten verschiedene Möglichkeiten und Techniken an. Eine solche Technik sind die beliebten Foliensträhnen. Sie kommen unter anderen zum Einsatz, wenn einzelne Farb-Highlights im Haar gesetzt werden sollen. Statt der vollständigen Frisur werden – nomen est omen – nur einzelne Strähnen mit Farbe versehen. Die Strähnen werden fein abgeteilt, so dass auch problemlos verschiedene Farben verwendet werden können. Das Interessante an Foliensträhnen ist beispielsweise, dass durch geschickte Auswahl der Stellen und Farben ein so stimmiges Gesamtbild erreicht werden kann, dass Außenstehende Strähnen auf den ersten Blick kaum erkennen. Eher wirkt das gesamte Haar durch Foliensträhnen aufgelockert und einfach frischer.

Die feinen Strähnen werden im feuchten Zustand zunächst durch den Einsatz eines so genannten Stielkamms vom übrigen Haupthaar isoliert. Im Anschluss werden Folienprodukte – vielfach aus Aluminium und ähnlich leicht zu verarbeitenden Materialien – zwischen Haupthaar und Strähne gebracht. Dabei liegen die Strähnen auf der Folie. Dort wird mittels Pinsel die gewünschte Farbe aufgebracht. Danach werden die Foliensträhnen in der Folie eingerollt. Anschließend ruhen die Strähnen sicher eingepackt auf dem übrigen Haar. Die Einwirkzeit beträgt abhängig von Farbwunsch, Haarlänge und Ausgangs-Haarfarbe zwischen etwa zehn Minuten und rund einer Stunde. Nach Ablauf der Zeit werden die Strähnen ordentlich ausgewaschen und möglichst mit einem zusätzlichen Pflegemittel wie Spülungen oder Kuren für koloriertes Haar behandelt. Das bringt kräftige Farben und sorgt dafür, dass das Haar die verlorene Flüssigkeit zurückbekommt.