Friseur Lexikon
Fachbegriffe einfach erklärt

Haarfarbe


Haarfarbe - Natürliche oder künstlich erzeugte Farbe des Haars

Der Grundstein für die Herausbildung der Haarfarbe wird bereits in den Genen gelegt. Die Haarfarbe ist dabei ein wichtiges Merkmal der eigenen Persönlichkeit. Auffallend ist der Zusammenhang zwischen Haut- und Haarfarbe. Rothaarige Menschen zum Beispiel haben vielfach eine sehr blasse Haut und (mehr oder weniger viele) Sommersprossen. Dunklere Hauttypen hingegen haben normalerweise ebenfalls eher dunkle Haare – also Farben von braun bis tiefschwarz. Doch wie immer gilt: keine Regel ohne Ausnahme. Denn Mutter Natur lässt sich gerne etwas einfallen. So gibt es Menschen, die verschiedenfarbige Haare von hell bis dunkel haben. Mit steigendem Alter büßt das Haar Anteile seiner Pigmente ein, was die schrittweise Graufärbung erklärt. Je geringer der Pigmentanteil, desto deutlicher die Farbveränderung aus. Wer sich der eigenen genetischen Programmierung widersetzen möchte, hat viele Möglichkeiten.

Produkte fürs Tönen, Färben, „Renaturieren“ (das Wiederherstellen der natürlichen Haarfarbe mit speziellen Chemikalien) und andere Maßnahmen hat die Kosmetikindustrie in Sortiment, um Kunden jeden Wunsch zu erfüllen. Einschränkungen bei der Farbwahl gibt es längst mehr mehr. Auf der einen Seite bietet der Markt rein natürlich Produkte, andere Hersteller setzen eher auf Synthetik. Wer die Haarfarbe ändern möchte, sollte sich bewusst machen, dass der Farbwechsel immer eine Belastung fürs Haar bedeutet. Auch eine vermeintlich harmlose Tönung. Die besagte Tönung ist übrigens deshalb geeignet, weil die Resultate nach einigen Haarwäschen wieder entfernt werden. Das erlaubt ausgiebiges Testen, bevor man sich für eine permanenten Haarfarbe und somit eine Typ-Veränderung entscheidet. Viele der Mittel zur Änderung der Haarfarbe beinhalten bereits Pflegemittel, die dem Haar bei der Bewältigung der Strapazen helfen.