Friseur Lexikon
Fachbegriffe einfach erklärt

Papilotten


Papilotten - Lockenwickler zur Frisur von Korkenzieherlocken

Wie heißt es so schön: Neuer Lebensabschnitt, neue Frisur! Viele Frauen leben nach diesem Motto. Darüber muss es nicht immer eine neue Phase im Leben sein, die der Grund dafür ist, dass Frau sich für frisurliche Veränderungen in Form von Papilotten entscheidet. Die Produkte bestehen in der Regel aus Draht, der mit Schaumstoff umgeben bzw. umwickelt ist. Als Friseurzubehör gibt es sie in speziellen Fachgeschäften, wobei Papilotten durchaus ebenso im Kosmetik-Bereich normaler Kaufhäuser, Drogerien oder in Online-Shops für professionellen Friseur-Bedarf auf den Kauf warten. Im Grunde sind Papilotten eine andere, meist einfachere Form von Lockenwicklern, denn auch sie werden zur Erstellung von Locken genutzt. Strähne für Strähne wird von den Spitzen hin zur Kopfhaut auf die Papilotten gewickelt. Um eine Art der so genannten Korkenzieherlocken zu erreichen, können Strähnen zunächst ein wenig gezwirbelt und erst dann auf die Papilotten gewickelt werden.

Ist das Aufwickeln erledigt, werden die Strähnen so verdreht, dass sie gut am Kopfansatz fixiert sind. Stabilität bringen Hilfsmittel wie Schaumfestiger oder Sprays, wobei die Mittel nicht nach, sondern vor dem Aufwickeln genutzt werden sollten. Im Moment des Papilotten-Einsatzes sollte das Haar feucht sein. Die Papilotten werden entfernt, sobald das Haar trocken ist. Das zu frühe Herausnehmen verschlechtert das Ergebnis. Beschleunigen lässt sich das Verfahren durch Verwendung einer Trockenhaube oder eines Climazons. Nach dem Entfernen der Papilotten können die frischen Locken entweder mit den Fingern oder einem Kamm mit eher groben Zinken perfektioniert werden. Mit unterschiedlich großem Papilotten-Durchmesser kann die Locken-Größe beeinflusst werden. Die Gleichung ist einfach: kleinerer Durchmesser gleich kleinere Locken