Friseur Lexikon
Fachbegriffe einfach erklärt

Wet-Look


Wet-Look - Nass erscheinende Frisur mittels Einsatz von Haarlack und Haargel

Styling-Fans der Altersklasse Ü30 haben den ersten Boom des Wet-Look in den 1980er Jahren live miterlebt. Damals kamen vielfältige Haargels auf den Markt, für die umfangreich geworben wurde. Wer etwas auf sich hielt, trug den modischen Kurzhaarschnitt im Wet-Look. Die Frisur an sich ist im Grunde selbsterklärend: Kurze wie etwas längere Haare werden mit Haargel und Haarlack bearbeitet, wobei das Haargel die Grundlage bildet. Die Haare erhalten einen feuchten Look. Dabei sollte nicht der Eindruck entstehen, dass das Haar tatsächlich richtig nass ist. Haarspray kommt dann zum Einsatz, wenn die Frisur mit Haargel, Kamm und Bürste in die gewünschte Form gebracht wurde. Als Quasi-Oberschicht verleiht die abschließende Behandlung mit einem Haarspray zusätzlichen Glanz. In besonderer Weise eignet sich der Wet-Look für die wärmeren Monate des Jahres.

Ein wenig Übung braucht es vor allem, um Gel und Spray gleichmäßig im gesamten Haar aufzubringen. Ein Ungleichgewicht kann dazu führen, dass das Haar zumindest stellenweise einen glanzlosen oder – dies wäre der gegenteilige Effekt bei Überdosierung – schlicht fettigen, ungewaschenen Eindruck hinterlässt. Auf Qualität bei der Produktauswahl zu setzen, verspricht gute Styling-Ergebnisse mit einem Wet-Look, wie er im Buche steht. Wichtig: Vor der Anwendung sollte das Haar gut gewaschen und von Rückständen befreit werden. Denn diese würden sonst ebenfalls mit Gels und Sprays im Haar fixiert. Mit etwas Erfahrung ist der Wet-Look in kurzer Zeit umgesetzt. Da viele Haarsprays und Haargels mittlerweile nicht nur Pflege-Mittel enthalten, sondern zugleich als UV-Schutz dienen, eignet sich Wet-Look für Männer wie Frauen vor allem für den Sommer.